Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

vom Pfeifenreiniger bis zur Poliermaschine

Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon TeBe » 12.01.2015 14:49

Hallo allerseits,

ich weiß gar nicht, warum es bei Teflonzapfen mit der Heißwassermethode nicht funktionieren soll. Teflon lässt sich thermisch verformen und auch Acryl. Dass man das mit bedacht machen soll, ist natürlich klar, aber ich habs schon ausprobiert und es hat nachhaltig funkrioniert.
Ich möchte keine Klebstoffe in meiner Pfeife haben, deshalb nutze ich weder Sekundenkleber noch Tesafilm. An anderer Stelle hat Walker (Markus) Wasserglas vorgeschlagen. Vielleicht ist das eine gute Alternative.
Da hab ich mal sehr erfolgreich die Methode mit Wasserglas angewandt:
Dazu einen Pfeifenreiniger in Wasserglas tauchen und damit die Innenseite des Holms dünn einstreichen. Dann mindestens 24 Stunden trocknen lassen bevor man das Mundstück einsetzt. Falls es immer noch zu locker sitzt: Einfach die Prozedur wiederholen....


Gruß, Thomas
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Estefan » 12.01.2015 23:45

Servus zusammen

und danke, für die vielen Antworten! Da der Holm der Tattoo-Pfeife ja auch aus Kunststoff ist, wird das mit dem Wasser nicht funktionieren ... leider! Aber Edmund, die Methode mit dem Tesa, die finde ich, die kann man wirklich probieren, denn selbst wenn das Tesaband sich ablöst bzw. Klebereste hinterlässt, die bekomme ich ja gut wieder ab und erneuere das Band wieder. Gut, dass ich noch nichts unternommen habe, das probiere ich morgen gleich mal aus, denn damit kann man als erste Maßnahme ja nun wirklich keinen Schaden anrichten!

Nochmal zu Dieter Niermann - er sagt bei Minute 4:50, dass es egal ist, ob das Mundstück aus Ebonit oder aus Acryl ist: https://www.youtube.com/watch?v=bO7xNi0gW84
Servus, (E)Stefan

Zeit für die Darbringung eines Rauchopfers ...!
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Lucky01 » 25.01.2015 19:02

Hallo zusammen.

Ähnliches Problem habe ich regelmäßig bei Pfeifen die ich länger nicht nutze.

Bei mir hilft es den Pfeifenkörper in ein großes Küchensieb zu legen und einige Mnuten über kochendem Wasser (Dampfbad) "gare.

Das Problem wurde mir von einem Schreiner, meinem Opa, so beschrieben damals.

Das Holz der Pfeife trocknet gerne aus. durch den Dampf wird das Holz wieder voll und bekommt seine ursprüngliche Größe wieder.

Bei mir funktioniert es gut.

Gruß Ralph
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Edmund » 25.01.2015 19:09

Hallo Ralph,
ich muss mal dum fragen ......

Das Holz der Pfeife trocknet gerne aus. durch den Dampf wird das Holz wieder voll und bekommt seine ursprüngliche Größe wieder.

.......ist es nicht unser Anliegen eine trockene Pfeife zu rauchen? oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Jürgen :?
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Lucky01 » 25.01.2015 20:43

Hallo Jürgen,

Dumm fragen kann an doch nicht.

Recht hast du eigentlich schon.

Nur durch das Rauchen entsteht Kondensat, welches im Pfeifenhals vom Holz aufgesogen wird.(zumindest bei Holzpfeifen)

Das verteilt sich natürlich auch bis zum Mundstück.

Durch eine gewisse Holzfeuchte wird auch , zum Teil, verhindert das der "Geschmack" von dem Kondensat zu sehr einzieht.

Nun frag mich bitte nicht welche Luftfeuchte am besten wäre, kann ich nicht sagen.

Ich hatte es mal getestet, eine alte Pfeife bei der das Mundstück recht locker saß hatte ich mit etwas Abstand 2 mal mit etwas Tabak befüllt und diesen dann geraucht.

Danach passte das Mundstück wieder.

Wie gesagt, Holzpfeife und eigene Erfahrung.

Sollte es andere Gründe haben, ich lerne gerne.

Das mit dem Holz ist Wissen von meinem Opa und nicht mein eigenes

Gruß

Ralph
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Edmund » 25.01.2015 21:10

Hallo Ralph,
ja die überlegung sollte man machen, du hast da recht. Ich habe auch von anderen vorschlägen bei Yt gehört, wo man frischen rauch in den Holm bläst was allerdings wohl einen anderen hintergrund als fechter Dampf hat.
Eine überlegung ist es Wert, würde mich aber auch Interessieren was die anderen Pfeifen Kolegen dazu sagen?
Gruß Jürgen
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Icke » 25.01.2015 21:21

Hallo Ralph!

Dein Opa hatte völlig recht; natürlich funktioniert das ( so ähnlich lassen sich auch Dellen vom unsäglichen Ausklopfen ausbessern);

aber... welcher Freund der Pfeife legt eben diese auf ein Rost, schiebt sie über kochendes Wasser und SIEHT SEELENRUHIG ZU , WIE SIE VOR SICH HIN BRÜHT!!!!
Wo ist Deine Humanität?
Wo ist Dein Gewissen?
Kannst Du noch nachts seelenruhig schlafen, ohne daß Divisionen von Pfeifenköpfen vor Dir stehen und auf Dich einbrüllen:"Ich weiß, was Du gestern Nacht getan hast!"?

Den Chef mal "aus Versehen" in die Schmelze des Hochofens zu schupsen... kann passieren;
den Schwiegervater bei Renovierungsarbeiten am Haus zufällig einzumauern... ja, kommt vor;
die untreue Ehefrau rutscht in der Küche aus und fällt 27 mal in ein Brotmesser... ist plausibel!!!
Aber einen Pfeifenkopf dampfgahren???

Gruß, Ronny!
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon Edmund » 25.01.2015 23:03

Icke hat geschrieben:Hallo Ralph!

Dein Opa hatte völlig recht; natürlich funktioniert das ( so ähnlich lassen sich auch Dellen vom unsäglichen Ausklopfen ausbessern);

aber... welcher Freund der Pfeife legt eben diese auf ein Rost, schiebt sie über kochendes Wasser und SIEHT SEELENRUHIG ZU , WIE SIE VOR SICH HIN BRÜHT!!!!
Wo ist Deine Humanität?
Wo ist Dein Gewissen?
Kannst Du noch nachts seelenruhig schlafen, ohne daß Divisionen von Pfeifenköpfen vor Dir stehen und auf Dich einbrüllen:"Ich weiß, was Du gestern Nacht getan hast!"?

Den Chef mal "aus Versehen" in die Schmelze des Hochofens zu schupsen... kann passieren;
den Schwiegervater bei Renovierungsarbeiten am Haus zufällig einzumauern... ja, kommt vor;
die untreue Ehefrau rutscht in der Küche aus und fällt 27 mal in ein Brotmesser... ist plausibel!!!
Aber einen Pfeifenkopf dampfgahren???

Gruß, Ronny!


:D :D :D ist ja zum Brüllen Ronny :D :D :D
ich gebe dir recht, und es gruselt mich wenn jemand seine Pfeife irgentwo gegen haut, um sie zu entlehren.
Das mit dem Wasserdampf für dellen habe ich auch schon erprobt, und geht fast immer, nur die variante zum Mundstück befestigen........
"An meine Pfeife lass ich nur Tabak und Alkohol"
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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon fweidling » 03.02.2015 14:22

Lucky01 hat geschrieben:Hallo zusammen.

Ähnliches Problem habe ich regelmäßig bei Pfeifen die ich länger nicht nutze.

Bei mir hilft es den Pfeifenkörper in ein großes Küchensieb zu legen und einige Mnuten über kochendem Wasser (Dampfbad) "gare.

Das Problem wurde mir von einem Schreiner, meinem Opa, so beschrieben damals.

Das Holz der Pfeife trocknet gerne aus. durch den Dampf wird das Holz wieder voll und bekommt seine ursprüngliche Größe wieder.

Bei mir funktioniert es gut.

Gruß Ralph

ich rauche daraus Mixtures wie zB The Chieftain's Islay Mixture - das geht ganz gut.



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Re: Mundstück locker - nein, wohl kein "Anfängerfehler"

Beitragvon adriano22 » 14.04.2017 22:03

Hallo liebe Leute,
bei lockeren Mundstücken gibt es eine erfrischend einfache Lösung. Diese funktioniert immer, wenn es sich um einen Pfeifenkopf aus Bruyereholz handelt. Man trenne den Kopf vom Mundstück, werfe den Backofen an, stelle ihn auf ca.
90 Grad Celsius platziere den Rost in die Mitte, unterlege ein Blatt Papier. Dann lege ich den Kopf auf das Papier. Nach einer halben Stunde entnimmt man den Kopf und lässt ihn abkühlen.
Den Zapfen nun mit Graphit oder Bienenwachs benetzen ! Fertig ist die Laube.
Finger weg vom Zapfen, das geht sicher in die Hose. Vor allem wird es je nach Fabrikat auch recht kostspielig, wenn eine Neuanfertigung des Mundstücks ansteht.
Und Sekundenkleber oder Nagellack im Holmen einer edlen Pfeife möchte ich mir besser nicht vorstellen. Gott bewahre !! Liebe Kinder, bitte nicht nachmachen !!!!
Ich weiß, daß solche "Geheimtips "selbst von hochqualifizierten Pfeifengurus in entsprechender Literatur zum besten gegeben werden, darüber kann ich mich nur wundern.

Auch das Erwärmen und Stauchen des Zapfen kann nicht funktionieren, da die Wandung ihre parallele Geometrie verliert. Alles Murks...

Probiert die Backofenmethode ihr werdet begeistert sein !

Nix für ungut euer adriano22
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